Digitales Röntgen


Im Unterschied zum konventionellen Röntgen wird beim digitalen Röntgen kein Röntgenfilm belichtet. Statt-
dessen werden die Strahlen von einem Sensor aufgefangen und direkt in das EDV-System übertragen. Dadurch entfällt der zeitintensive und durch den Chemikalienverbrauch umweltschädliche Entwicklungs-
vorgang im Labor. Für den Arzt steht das Röntgenbild ohne Zeitverzögerung an jedem Praxisarbeitsplatz zur Diagnose zur Verfügung. Durch die vielfältigen Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung kann das Röntgenbild auch nachträglich noch optimiert werden. Feinste Strukturen können sichtbar gemacht und Wiederholungen der Aufnahme vermieden werden.


Niedrigere Strahlenbelastung

Für den Patienten besonders wichtig ist die niedrigere Strahlenbelastung, die im Panorama-Röntgen um bis zu 30%, beim Fernröntgen um bis zu 70% und beim intraoralen Röntgen um bis zu 90% - je nach Empfindlichkeitsklasse des verglichenen Filmes -
reduziert wird.

Es wird erwartete, dass sich das digitale Röntgen allgemein als Methode der Wahl durchsetzen wird.
[Miles DA; Razzano MR: The future of digital
imaging in dentistry. Dent Clin North Am 2000 Apr;
44(2):427-38, viii]











Zurück